Jungpontoniere

Sport & Spass

Als Jungpontonier hast Du die Möglichkeit, das Pontonierhandwerk von Grund auf zu lernen. Dazu gehört vor allem das Rudern und – wie auf der rechten Seite zu sehen – das Stacheln.
Nachdem Du diese Grundlagen erlernt hast und mit Ruder und Stachel sicher unterwegs bist, beginnt das Training in der Strömung. Dabei ist es wichtig, das Wasser zu beobachten und daraus die richtigen Schlüsse zum Steuern eines Weidlings zu treffen.
Und selbst mit jahrelanger Erfahrung gibt es immer wieder Neues dazu zu lernen!

  
  Neben dem eigentlichen Training darf der Spass natürlich nicht zu kurz kommen.
Während der Saison finden immer wieder Talfahrten mit dem Schlauchboot statt. Auf der linken Seite siehst Du die Überfahrt der Uttiger-Schwelle auf der Talfahrt zwischen Thun und Bern auf der Aare.
Und nach den Trainings im Sommer kommt es öfters vor, dass sich der eine oder andere noch eine Abkühlung in der Limmat gönnt.
 

Natur pur auf der Limmat

Mit unseren Weidlingen sind wir zwischen Baden, Wettingen und Neuenhof unterwegs. Das Gelände ist zwar etwas von der Umwelt abgeschottet, dafür ist es ruhig zwischen all den Bäumen.

Auf dem Bild rechts blickst Du aus Sicht der Eisenbahnbrücke auf den untersten Teil unseres Trainingsgeländes. Unten am Fluss steht unser Vereinshaus, in der Bildmitte oben lassen sich Teile der Ruine Stein erkennen.
Dieses Bild ist Ende Saison entstanden, was sich an der Farbe der Blätter und an der geringen Wellenbildung durch die Strömung erkennen lässt.

Vielseitige Ausbildung

„Ein guter Pontonier fühlt sich auf und im Wasser sicher."
Neben der Ausbildung im Weidling findet auch das Training im Wasser statt. Denn wer die Strömung einschätzen kann, sollte auch ohne Hilfsmittel damit zurecht kommen.
Und was wäre ein Pontonier ohne Seilverbindungen: Ein Weber zum Befestigen des Ruders, ein Schiffer oder Mastwurf zum Festmachen des Weidlings am Ufer oder ein Fuhrmann (rechts abgebildet) zum Straffen eines Seils, um nur einige zu nennen. Dieses Wissen wird über Jahre Schritt für Schritt gelernt und angewandt.

  
Ab dem 17. Altersjahr hat jeder Jungpontonier die Möglichkeit sein Wissen über Strömung und Fahreigenschaften eines Bootes beim Motorbootfahren einzusetzen. Im Jungpontonierlager werden die Grundlagen dafür vermittelt und angewandt.
Wer die militärische Motorbootprüfung absolviert hat, ist nach dem Umschreiben des Ausweises auch privat zum Steuern eines Boots berechtigt.

Die Saison beginnt jedes Jahr Anfangs April und endet im September.
Du bist jederzeit zu einem Schnuppertraining willkommen!

Interessiert? Der Jungfahrleiter erteilt gerne Auskünfte.